Burnout Syndrom: Wenn die Anforderungen des Lebens zuviel werden

Das Burnout-Syndrom nähert sich schleichend

Burnout ist einerseits als Begriff heutzutage in aller Munde, wird aber gerade deshalb auch oft als Modeerscheinung abgetan. „Früher kannten wir gar keinen Burn Out“ heißt es zum Beispiel, oft verbunden mit der Ansicht, man müsse nun mal in Stress-Situationen die Zähne zusammen beißen und durchhalten.
Die Ursachen des Burnout Syndrom sind vielfältig, betroffen können alle soziale Schichten sein. Beim Burnout Syndrom mutet sich der Betroffene permanent zu viel zu, lädt sich Arbeit und emotionale Belastungen auf, denen er eigentlich nicht gewachsen ist.

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Dabei beginnt das Burnout Syndrom schleichend, was einerseits tückisch ist, andererseits die Chance bietet, Probleme im Anfangsstadium erfolgreich zu lösen.
Welche Anzeichen gibt es für den Burnout?
Zunächst ist wohl ein bedingungsloser Einsatz für einen Lebensinhalt, meistens die Arbeit, als erstes Anzeichen für den Burnout zu nennen. Dabei verzichtet der vom Burnout Betroffene auf jegliche Entspannung und gönnt sich keine Erholungsphasen. Die eigenen Bedürfnisse, aber auch der Partner oder Freundeskreis zählen plötzlich nicht mehr. Alles dreht sich nur noch um den Job, man fühlt sich unentbehrlich.

Burnout Syndrom nicht auf die leichte Schulter nehmen

Die nächste Phase des Burnout Syndrom verkehrt dieses Verhalten teilweise ins Gegenteil, das Engagement lässt nach, die Arbeit wird vernachlässigt. Gleich bleibt allerdings der Rückzug von Partner und Freundeskreis, dem vom Burnout Syndrom Betroffenen fällt es schwer, zu kommunizieren. Dazu kommt das Gefühl, nicht genügend Anerkennung zu finden, unverstanden zu sein.
Der Burnout kann im schlimmsten Falle zur Depression oder zu selbstverletzendem Verhalten führen, ist also ein sehr ernsthaftes Problem, das nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf.
Außer den äußeren Lebensbedingungen haben auch chemische Prozesse im Körper Einfluss nicht nur auf das physische, sondern auch auf das psychische Wohlbefinden. Schlafstörungen, Energielosigkeit, Müdigkeit sind Symptome, die sowohl bei vom Burnout Betroffenen als auch bei Personen mit einem niedrigen Aminosäure-Spiegel festgestellt werden konnten. Aminosäuren beeinflussen bestimmte Stoffwechselvorgänge im Gehirn im Bereich der Neurotransmitter. So greifen Aminosäuren in den Serotonin-Haushalt und das Glutamatsystem ein, das in den letzten Jahren verstärkt in Verbindung mit der psychischen Befindlichkeit gebracht wird.


Machen Sie sich mental fit für den Alltag

Burnout Patienten können von den positiven Einflüssen von Aminosäuren auf depressive Verstimmungen profitieren. In Studien von Professor Spona wurde unter anderem festgestellt, dass Aminosäuren auch die Agressionsneigung sowie die Neigung zur Selbstagression verminderten.
Aber auch, wenn es noch nicht zum Burnout gekommen ist: Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und der psychischen Stabilität durch Aminosäuren macht sie fit für die Ansprüche, die das Leben an sie stellt!