In der dritten Woche galt es, die bereits schon provisorisch aufgesetzte Plattform unseren Vorstellungen anzupassen. Dazu arbeiteten wir eng mit der Grafikgruppe zusammen und übertrugen deren Entwürfe auf das Antville-Portal. Die Programmierung gestaltet sich in Antville sehr komfortabel. So können nahezu alle relevanten Parameter über das Webinterface verändert bzw. zusätzliche Features implementiert werden. Die Layouts können gespeichert werden und ins System geladen werden – unterläuft einem ein Fehler, so kann das Layout problemlos wieder in den Urzustand zurückgesetzt werden. Die Seitenstruktur und Formatierungen änderten wir mittels Anpassungen im HTML-Code und CSS-Stylesheets. Sehr nützlich sind die vielen Macros, mit denen sich Funktionen rasch ins Layout einbauen lassen. Neben der Hauptseite, die einige spezielle Features enthält, entwickelten wir auch noch Layouts, die die registrierten User für ihre Blogs verwenden bzw. abändern können. Selbstverständlich steht es ihnen offen, ihren Blog in Eigenregie selbst von Grund auf zu programmieren. Bei unserer Arbeit wurden wir von Stefan Rinner, einem wahren Profi auf diesem Gebiet, tatkräftig unterstützt. Er konfigurierte unser System von Grund auf und sprang für uns ein, sobald wir mit unseren begrenzten Kenntnissen anstanden. Vielen Dank für deinen Einsatz und die Geduld mit uns! Ohne dich hätten wir das Ding nie zum Laufen gebracht! Ich bin froh, dass ich mich für das Social Software Modul entschlossen habe. Die drei Wochenenden gestalteten sich abwechslungsreich und interessant. Wir hatten das Glück, mit thomas n. burg einen sehr engagierten Dozenten zu haben, der in der Bloggerszene kein unbeschriebnes Blatt ist. Es ist ihm zweifelsohne gelungen, seine Begeisterung für das Thema mit uns zu teilen, was sich natürlich sehr positiv auf unser Projekt auswirkte. Die theoretischen Grundlagen wurden interessant und nachvollziehbar vermittelt. Es war für uns motivierend an einem realen Projekt zu arbeiten und nebenbei unser Projektmanagementwissen auch auf diese Art umzusetzen. Praktisch fand ich, dass wir durch die Gruppeneinteilung die Arbeit auf unsere Interessensgebiete abstimmen konnten. Danke! Ich bin gespannt, wie sich unser Projekt weiterentwickelt und hoffe, dass das Service auf Akzeptanz stößt. Wir brauchen zwei, drei, viele Blogs!
|