Wietek: /* Geschichte */ nachgearb. {{Infobox burg |Name = burg Edelštejn |Bild = |Bildbeschreibung = |Alternativname = burg Edelstein |Entstehungszeit = 1250–1300 |Typologie n. geo. Lage = |Erhaltungszustand = Ruine |Ständische Stellung = |Mauerwerksmerkmale = |Heutiger Ortsname = ((Zlaté Hory)) |Breitengrad = 50/14/8/N |Längengrad = 17/22/56/E |Region-ISO = CZ |Poskarte = |Höhenordinate = |Höhe-Bezug = }} Die Ruine der '''burg Edelštejn''' (deutsch ''burg Edelstein'') befindet sich nördlich der Stadt ((Zlaté Hory)) im ((Okres Jeseník)) in der Region ((Olomoucký kraj)) in Tschechien. == Geschichte == Die burg Edelstein entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Grenzgebiet der ((Preseka)) zwischen ((Mähren)) und ((Schlesien)). Sie wurde vermutlich vom Breslauer Bischof errichtet und diente der Landesverteidigung. Sie lag auf einem felsigen Gelände oberhalb eines Handelswegs, der von ((Breslau)) über ((Nysa|Neisse)) und ((Bruntál|Würben)) weiter nach Mähren führte. Bereits 1222 kam es um die in der Gegend liegenden Goldgruben zu Auseinandersetzungen zwischen dem Bischof ((Lorenz (Breslau)|Lorenz)) von Breslau und dem Markgrafen ((Vladislav Heinrich)). Erstmals urkundlich erwähnt wurde die burg 1281, als der ((Herzogtum Troppau|Troppauer)) Herzog ((Nikolaus I. (Troppau)|Nikolaus I.)) in einem Konflikt mit dem Breslauer Bischof ((thomas II. (Breslau)|thomas II.)) von der burg Edelstein aus das ((Fürstentum Neisse|Neisser Bistumsland)) verwüstete. Der Konflikt wurde mit einem Vertrag beigelegt, den der ((Herzogtum Breslau|Breslauer)) Herzog ((Heinrich IV. (Schlesien)|Heinrich IV.)) beurkundete. Als Entschädigung erhielt der Bischof pfandweise ((Zlaté Hory|Zuckmantel)) sowie die burg Edelstein. 1440 verpfändete der Troppauer Herzog Wenzel III. († 1445/47) die burg dem Oppelner Herzog ((Bolko V. (Oppeln)|Bolko V.)), der ein Anhänger der ((Hussiten)) war. Dessen Bruder und Nachfolger Herzog ((Nikolaus I. (Oppeln)|Nikolaus I. von Oppeln)) verkaufte die burg 1465 dem böhmischen König ((Georg von Podiebrad)), der sie dem ((Utraquisten)) Johann von ((Žerotín)) überließ. 1467 wurde die burg Edelstein vom Breslauer Bischof ((Jost I. von Rosenberg)) erobert und zerstört. 1474 gelangte die zerstörte burg endgültig an das Fürstentum Neisse. == Literatur == * ((Joachim Bahlcke)) u. a.: ((Handbuch der historischen Stätten)) ''Böhmen und Mähren'', Kröner-Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8, S. 696–697. == Weblinks == * (http://www.hrady.cz/index.php?OID=137 Eintrag auf hrady.cz) * (http://www.jeseniky.net/index.php?obl=1&kat=11&sluz=48&pol=686 Geschichte (tschechisch)) {{SORTIERUNG:Edelstejn}} ((Kategorie:burgruine in Tschechien)) ((cs:Edelštejn))
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