Münster (dpa) - Der verhaftete NPD-Schatzmeister Erwin Kemna hat zugegeben, dass an ihn Geld aus der Parteikasse geflossen ist. In Vernehmungen habe er aber beteuert, bei dem Geld handele es sich um Rückzahlungen von Darlehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster. Belege für die Darlehen habe er nicht mehr. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete die Angaben als Schutzbehauptungen. Die Ermittlungen gegen Kemna könnten die rechtsextreme NPD nach eigenen Angaben in weitere Finanznöte bringen.
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