Seit einiger Zeit mehren sich die Stimmen, die den Immobilienkauf ohne Eigenkapital propagieren. Es wird hervorgehoben, dass viele, vor allem auch junge Haushalte kein Wohneigentum erwerben könnten, weil sie nicht über das erforderliche Eigenkapital verfügen, andererseits ließen die deutschen Banken aber entsprechende Vorsicht bei Finanzierungen walten und forderten einen bestimmten Mindestanteil an Eigenkapital. schreibt Andreas J. Zehnder im Handelsblatt. Bisher konnte ich noch nicht erkennen, wo sich die Stimmen mehren, gar aggressive Werbung betrieben wird. Die 100 %-Finanzierung wird immer die Ausnahme bleiben. Eben für Leute, die etwas im Hintergrund haben (und wenn es die vermögende Oma ist) mit hohem Einkommen. Standardisiert kann es eh nicht betrachtet werden. Es kommt eben auf die Bank und die Kunden an. In meiner Praxis gab ich auch schon vereinzelt 100 %-Darlehen. Die gingen gut. Ich wusste, auf was ich mich einließ. Selbst gesicherte Kredite können schief gehen. Risiken sind eben im Kreditgeschäft immanent.
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